Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
Hier finden Sie Termine und Neuigkeiten rund um die EUTB sowie das Netzwerk für Teilhabe und Beratung e. V.
Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
Optionen
Der 14. Psychiatrietag im Landkreis Marburg-Biedenkopf fand dieses Jahr am 6. Mai 2026 in Gladenbach statt.
Thema des diesjährigen Tages war:
(HINTER)LAND IN SICHT – SEELISCHE GESUNDHEIT ZWISCHEN NÄHE, NOT UND NETZ
Es richtete den Blick auf die besonderen Herausforderungen und Chancen psychiatrischer und psychosozialer Versorgung im ländlichen Raum – gerade in Zeiten von Sparpolitik.

Hier auf dem Podium zu sehen der Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Herrn Jens Womelsdorf, beim Grußwort.
Folgende Fragen wurden durch zwei Vorträge und 3 Workshops beleuchtet:
Wie kann die psychiatrische und psychosoziale Versorgung im ländlichen Raum gelingen, wenn Fachkräfte, Zeit und Mittel knapp sind?
Welche Rolle spielen Nähe, Nachbarschaft und soziale Netze für seelische Gesundheit – und was verändert sich, wenn Kontakte zunehmend digital werden?
Welche Chancen und Risiken birgt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Versorgung psychisch kranker Menschen.
Der Fachtag war erfreulicherweise mit ca. 130 Personen gut besucht und so gab es einen lebhaften Austausch mit Fachleuten, Betroffenen, Angehörigen sowie interessierten Bürger*innen.

Blick auf die Besucher des 14. Psychiatrietages im Haus des Gastes, Gladenbach.
Wir als NTB e.V. gehören zu den langjährigen Unterstützern des Psychiatrietages und waren während des gesamten Tages durch einen Infostand vertreten. Mira Rammé stand den Besucher*innen für Fragen und Gespräche zur Verfügung und sorgte dafür, dass unser Beratungsangebot im Hinterland noch bekannter wird.
Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
„Aber bitte nicht übel nehmen“, ein Satz von ihm, mit dem er oft die scharfen
Kanten der von ihm zutreffend beschriebenen Realität gemildert hat, um uns
vor Verletzungen selbiger zu schonen.
Mit dieser Klarheit beherrschte er auch die Zahlen, immer gepaart mit dem Blick,
dass Zahlen keinen Eigenwert haben, sondern auf Ihre Wirkung hin zu betrachten
sind, unabdingbar unter Vermeidung aller Illusionen.
Bei und nach der Gründung von NTB e.V. war er im Vorstand durch Haltung und
verlässliches Engagement eine unverzichtbare Stütze.
Wir haben ihm viel zu verdanken.
Jan-Eric Schulze hinterlässt durch seine gelebte Menschlichkeit eine Lücke, die
bleibt, auch wenn wir die Reihen irgendwann wieder geschlossen haben und
im regelhaften Modus des Funktionierens sind.
Die Peer-Beraterinnen der EUTB®
Die Mitglieder und der Vorstand von
Netzwerk für Teilhabe und Beratung (NTB) e.V.
Optionen
Im Oktober 2025 fand zum ersten Mal der sogenannte Duo-Day statt.
Dabei bieten Betriebe für einen Tag einem Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, einen Einblick in ihre Arbeit zu bekommen. Organisiert von der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) nahmen 2025 34 Betriebe und 39 Menschen mit Behinderung daran teil.

Gruppenfoto der Teilnehmenden des Duo-Days 2025.
Der Peer-Aspekt spielt für uns als EUTB eine große Rolle.
Deshalb stand für uns sofort fest, dass wir am Duo-Day einem Menschen mit Behinderung die Möglichkeit geben möchten, einen Tag bei uns in den Beratungsalltag hineinzuschnuppern.
Am 30. Oktober hatten wir eine sehbehinderte Schülerin der Carl-Strehl-Schule zu Gast.
Trotz ihres noch jungen Alters war sie sehr interessiert an unserer Arbeit und verschaffte sich aktiv einen Eindruck von den Abläufen in der EUTB.
Durch diese Perspektive hatten wir die Chance einen ganz neuen und unvoreingenommenen Blick auf unsere Arbeit zu erleben.
Fazit: Die Teilnahme am Duo-Day war daher für beide Seiten ein Gewinn, und wir werden uns beim nächsten Mal sicher wiedser beteiligen.
Optionen
Die Veranstaltung „Behinderung - wie war es früher und wie ist es heute?“ fand im Rahmen der drei-monatigen Ausstellung „Verfolgung behinderter Menschen im Nationalsozialismus“ statt.
Die Moderation übernahmen Co-Referent*innen - Menschen mit Behinderung, die nach einer speziellen Qualifizierung als Referent*innen in der Ausbildung von Heilerziehungspfleger*innen tätig sind.

Die Veranstaltung beleuchtete den gesellschaftlichen Blick auf Menschen mit Behinderung im Wandel der Zeit. Deutlich wurde dabei, dass die systematische Abwertung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung sowie das in Frage stellen ihres Lebenswertes selbst in der heutigen Zeit in unterschiedlichen Formen fortwirkt und weiterhin gesellschaftlich relevant ist.
Besonders eindringlich machten die Co-Referent*innen dies deutlich, als sie das Publikum aufforderten verschiedene Zitate über Menschen mit Behinderung zeitlich einzuordnen. Dabei wurde auf erschreckende Weise deutlich, wie die (subtile) Abwertung von Menschen mit Behinderung in den letzten Jahren (wieder) salonfähig geworden ist.

Optionen
Das Instrument zur Hilfeplanung des Landeswohlfahrtsverbands Hessen war Thema des Fachforums, welches die EUTB im September 2025 veranstaltete. Besonders im Fokus stand das hessische Bedarfsermittlungsinstrument PIT, welches kritisch beleuchtet wurde. 
Für die wissenschaftliche Einordnung sorgte Prof. Dr. Rohrmann von der Universität Siegen. Hier auf dem Foto zu sehen.
Im Anschluss rückte die Praxis in den Mittelpunkt: Betroffene berichteten aus ihrem Alltag, ergänzt durch anonymisierte Fallbeispiele aus der Beratung. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich Bedarfsermittlung erlebt wird – und wo Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.
Ein besonderer Aspekt des Forums war, dass Menschen mit Behinderung offen von ihren Lebensrealitäten berichteten und wie sehr sie in ihrem Alltag durch fehlende, passgenaue Hilfen behindert werden. Viele Teilnehmende empfanden diese Einblicke als besonders wertvoll.

In der abschließenden Diskussion wurde gemeinsam überlegt, wie personenzentrierte Ansätze besser umgesetzt werden können. Klar wurde: Individuell zugeschnittene und personenzentrierte Unterstützung ist entscheidend, damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Demzufolge sollte bereits das Instrument zur Bedarfsermittlung diesem Grundsatz folgen und sich statt an bürokratischen Kategorien an der Lebensrealität der Menschen orientieren. Erfreulich war, dass sich während der Diskussion eine Mitarbeiterin des LWV zu Wort meldete und zusicherte, die gehörte Kritik weiterzugeben.
Optionen
Von Laura Lansche
Der Elisabeth-Blochmann-Platz in Marburg-Weidenhausen war am Montag,
5. Mai, Schauplatz eines Marktes der (Un-)Möglichkeiten.
Die Besucherinnen und Besucher konnten etwa in einem Körperanzug erleben, wie es ist, viel älter und eingeschränkter zu sein. Es war auch möglich, mit einem Rollstuhl zu fahren, mit Brillen nur verschwommen zu sehen oder einen sehr schwer verständlichen Text zu lesen – und so zu erfahren, wie es ist, mit verschiedenen Behinderungen zu leben. Anlass war der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
Markt der (Un-)Möglichkeiten hieß die Veranstaltung, weil für Menschen mit Behinderung „manchmal Barrieren im Alltag ganz einfache Sachen unmöglich machen“, sagte Julian Pott vom Lebenshilfewerk. Gerade eine
Botschaft war Naxina Windstroer vom fib Marburg besonders wichtig: „Es geht nur im Zusammensein.“
Bei dem Aktionstag ging es laut Lotaya Reitzner von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) auch um Begegnung von Menschen ohne und mit verschiedenen Behinderungen. „Wichtig an dem Tag ist, dass wir, Menschen mit Behinderung, und die Barrieren im Alltag gesehen werden“, sagte Reitzner. Marburg werde oft als Vorreiter für Blinde gesehen, trotzdem gebe es Hürden, wie den Ausbau von Selbstbedienungskassen und Touchscreens. „Vorurteile sind immer noch in den Köpfen, es geht über Anstarren bis zu Herumzerren und endet bei nicht vorhandenen Rampen bei neuen Gebäuden“, sagte sie. Ein Ziel des Marktes des (Un-)Möglichkeiten war laut Bernd Gökeler vom Netzwerk für Teilhabe und Beratung und der Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe: „Zu sehen und zu erleben, was es bedeuten kann, mit Barrieren im Alltag zu leben.“ An den Ständen hingen Stolpersteine mit Fotos aus Marburg, die zeigten, „an welchen Kleinigkeiten es oft scheitert und wie viel wir als Lerneffekt in Inklusion noch vor uns haben.“
Situationen, die darauf zu sehen waren, sind beispielsweise: Der Briefkasten vom Wohnungsamt in Marburg ist zu hoch und es gibt kein Tastfeld, um ihn zu finden. Ein Weg in der Oberstadt ist mit abgeschrägtem Pflaster belegt, aber ein Pfosten mitten im Weg verhindert die Durchfahrt für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer.
„Den Anspruch, den Menschen ohne Behinderung haben dürfen, dass die Dinge ihnen gerecht sind, den haben Menschen mit Behinderung in der Regel nicht“, sagte Gökeler, „sondern sie scheitern an kleinen Dingen wie Kabeln, Türöffnern oder Tastfeldern.“ Was sich ändern müsse: „Es muss einen Lerneffekt geben“, meinte Gökeler, auch unter verschiedenen Behinderungen, es wird oft in Schubladen gedacht.
Außerdem sollte mehr auf die Probleme in der gesamten Gesellschaft geschaut werden und nicht nur auf einzelne Menschen mit Behinderung, findet Gökeler. Vieles, was für Menschen mit Behinderung hilfreich sei, sei es auch für Menschen ohne Behinderung, zum Beispiel Gesetzestexte in einfacher Sprache, schräge Rampen für Kinderwagen oder große Beschriftungen.
„Viele Probleme wären einfach zu lösen“, sagte Naxina Wienstroer vom fib Marburg. Sie fand: „Es ist wichtig, im Kleinen zu arbeiten.“ Sie nannte
Beispiele aus Marburg: Nicht-behinderte Menschen belegten Parkplätze für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer. Behindertengerechte Toiletten seien oft vermüllt oder würden zweckentfremdet. Am Oberstadtaufzug in Marburg drängeln sich nicht-behinderte Menschen ihr zufolge oft vor.
Manuel Fichtner vom Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf sah in Gleichstellung mehr als Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und den Zugang zu Bildung. „Es geht um gleiche Würde und darum, dass Vielfalt als Stärke gesehen wird, nicht als Ausnahme“, sagte er.
Neben sichtbaren Barrieren gibt es auch unsichtbare Mauern wie Vorurteile. Zudem werde Inklusion oft als „Extra“ gesehen und nicht als selbstverständlich. Aber Fichtner meinte: „Gleichstellung ist kein Geschenk, sondern ein Recht.“ Wichtig sei außerdem, die Menschen selbst zu fragen, was sie brauchen.
Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
Am 30.03.25 fand der dritte Tag der Gebärdensprache in Marburg statt. Etwa 100 Personen fanden Ihren Weg in das Marburger Cineplex. Darunter befanden sich viele aus der Gehörlosen-Comunity, als auch politische Vertreter*Innen wie Dirk Bamberger und Heike Heubach, die sich als Bundestagsabgeordnete für die Belange von Menschen mit Behinderung ausspricht. Unter den Vereinen und Anlaufstellen für Menschen mit Hörbehinderung war auch das Netzwerk für Teilhabe und Beratung (NTB e.V) und die EUTB Marburg-Biedenkopf mit einem Informationsstand vor Ort.
Von links Latoya Reitzner EUTB Marburg-Biedenkopf,
Gebärdendolmetscherin, Dirk Bamberger MdL,
Nadine Bernshausen Bürgermeisterin Marburg,
Jennifer Geißler MdL Sprecherin für Behindertenpolitik,
am Stand der EUTB Marburg-Biedenkopf.

Im Hintergrund groß das Plakat zum Marburger Tag der DGS,
davor von links Dirk Bamberger MdL Hessen, Heike Heubach MdB.
Quelle: Katja Peters
Optionen
Nutzen Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung Social Media? Was ist ihnen dabei wichtig und welche Änderungen wünschen sie sich? Um diese Fragen zu beantworten führt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aktuell eine online Umfrage durch.
Das Team der EUTB Marburg-Biedenkopf bittet alle jungen Menschen mit Behinderung (oder deren Eltern) an dieser Befragung teilzunehmen. Helfen Sie durch Ihre Teilnahme mit Social Media mit zu gestalten.
Hier gelangen Sie zur Befragung:
Optionen
Sie sind Rollstuhlfahrer*in und haben Lust Fahrrad zu fahren?!
Freie Lasten bietet Ihnen die Möglichkeit mit Ihrer Assisten*in kostenlos ein Rad mit Rollstuhlplattform zu leihen, das Sie bei uns in der Beratungsstelle abholen können. Bei Interesse finden Sie nähere Informationen unter folgendem link: https://freie-lasten.org/cb-items/rolli-rad/
Optionen
Forum zum Thema Ableismus
Alltägliche Ausgrenzung
Menschen mit Behinderung erleben in vielen Bereichen Diskriminierung
Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
NTB e.V. hat gemeinsam mit weiteren 6 Beratungstellen in einer Pilotphase vom September 2023 bis Mai 2024 an dem Prüfverfahren Beratung für alle - inklusiv und gesellschaftssensibel beraten teilgenommen.
Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es die Möglichkeit, sich in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr direkt im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBGZ) am Richtsberg durch uns beraten zu lassen. Ein Beratungstermin dafür kann per Mail unter elke.siebler@marburg-stadt.de oder telefonisch unter: 064212011670 vereinbart werden.
Optionen
Hier kannst du zwischen schwerer und einfacher Sprache wechseln.
Schwere Sprache
Einfache Sprache
Optionen
Optionen
Optionen